Die wB2 macht damit die Meisterschaft klar. Es standen sich die beiden (deutlich) stärksten Mannschaften dieser Staffel gegenüber. Das Hinspiel endete nach einer harten Abwehrschlacht in Katlenburg 16:19 für die NHC-Mädels. Das Rückspiel versprach also ebenso spannend zu laufen, zumal auch beide Teams in Bestbesetzung antreten konnten. Die Mädels wussten genau, worum es heute geht und traten dementsprechend hoch motiviert, aber auch mit der nötigen Disziplin und Ruhe auf. Auf das Angriffsspiel der Gäste war man bestens eingestellt und konnte mit einer sehr offensiven 5:1-Deckung die Bahnen von Rubina Schirmer auf Rhumetaler Seite richtig gut einschränken, sodass der Toptorschützin der Liga lediglich ein einziges Tor im ersten Durchgang gelang. Die Abwehr stand über das ganze Spiel ziemlich sicher, lediglich in den ersten 10 Minuten gab es Abstimmungsprobleme mit der Kreisläuferin. Zudem erwischte Annika im Tor einen richtig starken Tag. Weiterhin zeigten die Mädels eine starke physische Präsenz und damit den Willen auch das Tor verhindern zu wollen. Berechtigterweise handelten wir uns auch die ein oder andere progressive Bestrafung ein (3x Gelb, 3x 2min), während Rhumetal etwas “zärtlicher” zu Werke ging und sich keine einzige Strafe verdiente. Nach einer kurzen, ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die NHC-Mädels früh ein kleines Polster erarbeiten und führten nach 11 Minuten mit 3 Toren. Alara zeigte sich von Beginn an sicher auf Rechtsaußen und sorgte mit 3 Toren in den ersten 7 Minuten für eine zwei Tore Führung. Diese konnte bis zur Halbzeit auf 11:7 ausgebaut werden.
In der zweiten Hälfte legten wir direkt zum 12:7 vor, Rhumetal gab sich aber keineswegs geschlagen und kämpfte sich Tor um Tor zurück. Beim 15:13 waren die Gäste, die lautstark von ihren Zuschauern angetrieben wurden, wieder auf Tuchfühlung. Die Mädels bewahrten allerdings einen kühlen Kopf, auch unsere Zuschauer feierten lautstark jede gelungene Aktion, sodass der alte Abstand wiederhergestellt werden konnte. Besonders auszeichnen konnte sich hier Josi, die sowohl für Tore aus der zweiten Reihe als auch nach einem 1gg1 sorgte und 5 ihrer 7 Treffer in der zweiten Halbzeit erzielte. Beim 18:14 fünf Minuten vor dem Ende war der Widerstand der Gäste dann auch gebrochen.
Es spielten:
Annika (Tor) – Leyla, Lena 1, Josi 7, Nela, Leonie 2, Hind, Jette 1, Aliyah, Lea 5/1, Alara 4, Marie H. 1
Bereits im Januar durften sich unsere weibliche B1+B2 über neue Aufwärmshirts freuen. Die Shirts wurden in gelb angeschafft, da sie so auch gleich noch als Wechseltrikots genutzt werden können. Möglich gemacht hat diese Anschaffung Mathias Sehlen von der Fahrschule Sehlen. Mathias unterstützt als ehemaliger Handballer seit vielen Jahren gern die Nachwuchsarbeit des NHC.
Mit seiner Fahrschule bietet er den Führerschein in den Klassen AM, A1, A2, A, B/BF17, BE, B96, T und L an. Theorieunterricht und Anmeldung finden montags und donnerstags von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr in Northeim, Kurze Str. 8 statt. Infostunde und Anmeldung gibt es hier immer dienstags von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr. In Drüber, Hinterdorf 2 findet der Theorieunterricht mittwochs von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr statt.Wir bedanken uns ganz herzlich bei Mathias und seinem Team für die tolle Unterstützung!
Am vergangenen Samstag war der HV Lüneburg zu Gast, den wir im Hinspiel in Lüneburg ziemlich deutlich schlagen konnten. Allerdings waren die Gastgeberinnen dort extrem ersatzgeschwächt, konnten lediglich mit 7 Spielerinnen auflaufen, zudem fehlten wichtige Torgaranten im Rückraum. Dass der 16:35 Sieg aus diesem Hinspiel also genauso wiederholt werden konnte, war also quasi auszuschließen. Im Gegenteil: Die Gäste aus Lüneburg konnten zuletzt mit sehr achtbaren Ergebnissen gegen die Topmannschaften Burgdorf und Badenstedt sowie einem klaren Auswärtssieg in Warberg mit großem Selbstvertrauen anreisen. Trotzdem lag die Favoritenrolle in diesem Spiel natürlich bei den NHC-Mädels, die sie auch selbstbewusst annahmen.
Der Start verlief genau nach Maß, die Deckung stand am Anfang ziemlich sicher und die Gegenstoßmaschinerie lief sich warm, sodass wir über 5:1 und 8:3 bereits nach 9 Minuten die erste Auszeit der Gäste erzwingen konnten. Leider machten sich nun in der Abwehr viele Abstimmungsfehler breit, die Lüneburg konsequent zu einfachen Toren im Positionsangriff nutzen konnte. Da aber der Angriff weiterhin gut lief, konnte zumindest die 5 Tore Führung bis kurz vor der Halbzeit gehalten werden. Einige technische Fehler, mehrere Fahrtkarten im Abschluss und eine fahrlässige Abwehr führten aber dazu, dass wir den Sack nicht bereits in der ersten Hälfte zumachen konnten. Im Gegenteil kam Lüneburg sogar bis auf 3 Tore heran und konnte sich für die zweite Hälfte etwas ausrechnen.
In der Halbzeit wurden die Fehler in der Defensive dann klar analysiert und ein paar Feinjustierungen vorgenommen, sodass wir mit Vollgas aus der Halbzeit kamen und nach 8 Minuten beim 26:18 vorentscheidend davonzogen. Dieser kurze Zwischenspurt reichte aus, um den Rest des Spiels etwas angenehmer angehen zu können. Alle Spielerinnen konnten sich durch eigene Tore, klasse Anspiele oder gute Deckungsarbeit auszeichnen (ein Sonderlob verdiente sich hier Tagesrüpel Esther durch nicht immer optimale aber zumindest körperbetonte Deckungsarbeit mit insgesamt 4min Erholungspause), sodass sich am Ende ein letztendlich ungefährdeter Sieg verbuchen lässt, auch wenn die Gäste aus Lüneburg stets gut dagegenhielten.
Mit den Sportfreunden Söhre mussten wir zum Dritten der Regionsliga Süd. Im Hinspiel hatten wir aufgrund zu geringer Bewegung im Angriff und zu wenig Zugriff in der Abwehr so unsere Probleme und konnten das Heimspiel gerade so nach langem K(r)ampf 22:19 für uns entscheiden. Im Rückspiel – das nahmen wir uns damals schon vor – wollten wir es unbedingt besser machen. Seitdem trainierten die Mädels fleißig und nach knapp drei Monaten stand das erste Spiel überhaupt wieder an.
Das Spiel begann für uns bereits sehr gut. Wir strahlten eine derartige Dominanz aus, sodass sich die Sportfreunde Söhre bereits nach viereinhalb Minuten beim Spielstand von 1:2 gezwungen sahen, die erste Auszeit im Spiel zu nehmen. Diese brachte aber nicht die von den Gastgeberinnen erhoffte Wende. So konnten wir uns kontinuierlich absetzen von 1:4 auf 4:10 bis zum Halbzeitstand von 9:19. In der zweiten Hälfte ging es ähnlich weiter wie zuvor und wir beendeten das Spiel mit 15:32. Den Schlusspunkt setzten die überforderten Hausherrinnen mit einem Strafwurf.
Prunkstück des Spiels war die Abwehr. Sie stand bombenfest und stellte die SF Söhre immer wieder vor große Probleme. Aus der sicheren Abwehr heraus konnten wir gut ins Tempospiel übergehen und überrannten die Gastgeberinnen förmlich. Jede Spielerin (mit Ausnahme der guten Torhüterin Annika) konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Insgesamt war es eine sehr faire Partie mit insgesamt nur drei gelben Karten. Ein großes Dankeschön geht auch an die vier C-Mädels, die uns an ihrem spielfreien Wochenende ausgeholfen haben: Danke Merle, Lea, Annika und Leyla. Insbesondere Merle und Leyla seien hier erwähnt, da sie noch der jüngere Jahrgang in der C-Jugend sind und somit bis zu drei Jahre jünger sind als ihre Gegnerinnen.
Es spielten für den NHC: Kulze (im Tor) – Bosse (1), König (1), Bodenstab (1), Ewers (4), Gebhardt (1), Schwarzer (1), Schwede (5), Turgay (4), Richter (3), Heiduck (5), Musul (6).
Nach der unnötigen Auswärtsniederlage in Ehmen wollten wir wieder zur gewohnten Form zurückfinden. Ziel war es eine sichere Abwehr zu stellen und aus dieser heraus unser Angriffsspiel aufzuziehen. Phasenweise gelang uns das auch gut, obwohl wir uns nie mit wesentlich mehr als fünf Toren absetzen konnten. So ging es dann über 7:3 (Minute 10:09), 10:5 (Minute 13:52) und 15:9 (Minute 22:27) mit vier Toren in die Halbzeit (15:11).
In der zweiten Halbzeit verwalteten wir den Vorsprung ordentlich. Zwischenzeitlich kam Warberg/ Lelm zwar nochmal auf drei Tore heran (Minute 35:58/ Spielstand: 20:17), in der Crunchtime sieben Minute vor Ende der Partie konnten wir aber einen Gang wieder zulegen und von 24:20 (Minute 42:54) trotz Unterzahl auf den Endstand von 29:22 und damit einem 7-Tore-Vorsprung davonziehen.
Es war damit ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg, bei dem wir eine solide Leistung zeigten und den Vorsprung gekonnt verwalten konnten. Positiv zu erwähnen ist auch, dass wir von jeder Position Tore erzielt haben und die Tore somit breit im Kader verteilt sind. Lediglich die Chancenverwertung hätte noch besser ausfallen können. So wären noch mehr Tore möglich gewesen, da sich die Mädels immer wieder freie Wurfsituationen erspielten, diese aber nicht nutzten.
Mit Badenstedt wartet nun ein schweres Auswärtsspiel. Es geht zum amtierenden Deutschen Meister in der B-Jugend, der mächtig unter Druck steht, da die Badenstedterinnen aktuell um einen der beiden begehrten Plätze für die Niedersachsenmeisterschaft kämpfen. Wir können hingegen locker aufspielen und nehmen eine Außenseiterrolle ein.
Im Kampf um den begehrten vierten Platz der Oberliga, der für die direkte Qualifikation für die nächste Saison berechtigt, ging es zum direkten Konkurrenten und Tabellennachbarn nach Dorfmark. Das Hinspiel wurde letztendlich deutlich mit 10 Toren Unterschied gewonnen, allerdings war Heidmark keineswegs 10 Tore schlechter. Im Gegenteil: Das Spiel verlief zu großen Teilen auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die NHC Mädels. Die Gäste ließen sich damals in den letzten Minuten nur regelrecht abschießen. Dementsprechend war auch Respekt vor dem Gegner geboten, es war zu erwarten, dass das Spiel dieses Mal deutlich enger werden würde. Es galt die etwas unkonventionellere aber effektive Angriffsspielweise der HSG durch extrem viele Übergänge von den Rückraumpositionen einzudämmen und in der Deckung sofort die Körperlichkeit anzunehmen. Eben dieses hatte man in der Trainingseinheit zuvor noch thematisiert.
Zu Spielbeginn ging es dann für die Mädels mit einer riesigen Überraschung los: Die Gastgeberinnen liefen quasi jeden Angriff von der rechten Rückraumposition ein! Die Übergabe der Kreisspielerin und der Einläuferin funktionierte zunächst gar nicht. Klappte es doch mit der Absprache, war die Körperlichkeit so gering, dass die Einläuferin sich fast schon fürs Streicheln hätte bedanken müssen. Dementsprechend ließen wir uns in den ersten 5 Minuten bis zum 5:2 praktisch überrennen. Allerdings funktionierte unser gewohntes Angriffsspiel über die Außenbahnen über das gesamte Spiel recht gut, sodass es 5 Minuten später (bzw. 8 Einläufer später in Heidmarker Zeitrechnung) mit 6:6 in die erste Heimauszeit ging. Wir konnten dann beim 6:7 durch Lotte sogar noch in Führung gehen, allerdings hieß es dann 12 weitere Einläufer später schon 12:9 (21. Minute), zur Pause stand es 13:11 für die HSG. Heidmark unterband nun unser Außenspiel deutlich besser, im Positionsangriff durch die Mitte ging fast nichts, auch weil die Gastgeberinnen uns im Thema Körperlichkeit eine Lehrstunde erteilten, sodass selbst gute Täuschungen im 1gg1 durch schwachen Zug zum Tor einfach verpufften. Zudem erwischten beide sonst so starken Torhüterinnen einen unglücklichen Tag, wurden allerdings auch oft von der Abwehr alleine gelassen. Spätestens in der Halbzeit war nun jeder Spielerin klar, dass wir mit dieser Leistung heute keine Chance haben würden. Insbesondere in der Abwehr (Stichwort Einläufer!!!) musste eine klare Steigerung her. Wir erwischten dann auch hoch motiviert einen super Start, drehten das Spiel in 6 Minuten auf 15:17. Heidmark beeindruckte dass allerdings überhaupt nicht, stattdessen überraschten sie unsere Abwehr nun mit (ganz neu): Einläufer von Rückraum Rechts. Dementsprechend blieb die HSG bis zum 23:24 (44. Minute bzw. 63. Einläufer) auf Tuchfühlung. Im Positionsangriff lief weiter nicht viel zusammen. Glücklicherweise konnte nun Jette, die heute nur zwei Extreme kannte (neben das Tor oder genau in den Knick), die Halle mit lauten Krachertoren erschüttern. Die Gegenstoßmaschinerie über Cosima lief nun auch auf Hochtouren, auch weil sich die Abwehr und Neele im Tor leicht verbesserten. So kamen sehenswerte Anspiele über Neele, Esther und Jette zustande, die auch konsequent verwertet wurden. Trotzdem blieb die Abwehr weit hinter den Erwartungen zurück: Übergänge an den Kreis wurden am 6m immer grundsätzlich hinter der Angreiferin verteidigt, die Körperlichkeit im 1gg1 nahmen wir zu keiner Zeit im Spiel richtig an (1x Gelb und 1x 2min in Minute 47, eigentlich unmöglich). Heidmark zeigte allerdings auch Erbarmen und ließ auch von außen einlaufen, was die NHC Mädels deutlich besser verteidigten. Positiv während des gesamten Spiels war aber, dass die Mädels zu keiner Zeit die Köpfe hängen ließen, die Bank stets lautstark unterstützte und wir unseren Stiefel weiter runterspielten. Beim 23:27 vier Minute vor Schluss schien eine kleine Vorentscheidung zu fallen, eine Minute und zwei Einläufer später war Heidmark aber mit 25:27 wieder dran. In Unterzahl sorgte Marie aber mit einem konsequenten Wurf von Rechtsaußen über den Scheitel für die endgültige Entscheidung. Nach 50 Minuten und 76 Einläufern endete das Spiel mit 27:29 letztendlich verdient, aber hart erkämpft.
Trotz allem darf natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Gastgeberinnen uns auch viel abverlangten und durch eine starke Willensleistung auch als Sieger vom Platz hätten gehen können. Ebenso wie wir gewann die HSG sämtliche Spiele gegen die Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte sehr souverän. Unter anderem gelang der Achtungserfolg gegen die JSG Fredenbeck/Stade mit ebenfalls einem Tor Unterschied. Dementsprechend können wir trotz erschreckender Defizite in der Deckung mit dem Sieg sehr zufrieden sein. Auch solche Spiele muss man erstmal gewinnen.