Nach dem sehr hohen Sieg (40:9) im ersten Spiel in Wittingen kamen unsere Mädels im ersten Heimspiel gegen unseren Nachbarn aus Rhumetal nicht so gut aus den Startlöchern. Es fehlte die richtige Abstimmung in der Abwehr und im Angriff vermisste man die gewohnte Schnelligkeit. Zudem entwickelte man eine menge Wurfpech, sodass unser Gast verdienter Maßen mit 6:3 in Führung gehen konnte. Nach einer Auszeit und einigen Umstellungen ging ein merklicher Ruck durch unser Team, und gestützt durch eine gute Torwartleistung von Annika Kulze konnten wir das Spiel drehen und bis zur Halbzeitpause eine Führung erarbeiten. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Mädels ihre individuellen Stärken ausspielen und somit am Ende einen deutlichen Sieg mit zehn Toren Vorsprung herauswerfen. In den nächsten Trainingseinheiten wollen wir das Zusammenspiel der Rückraumspieler mit den Kreisläufern verbessern und das Deckungsverhalten gegen das generische Einlaufen optimieren.
JSG Duderstadt/Landolfshausen gegen NHC wC2 23:14 (10:3)
Eine Woche nach der C1 durften am Sonntag nun endlich auch die Mädels der C2 gegen die JSG Duderstadt/Landolfshausen wieder in die Saison starten. Auch hier war die oberste Priorität „Genießt und habt Spaß“. Aufgrund einiger krankheitsbedingter Ausfälle war der eigentlich recht große Kader auf nur acht Spielerinnen geschrumpft. Da viele Mädels zudem noch nie zusammengespielt hatten und allen nach der langen Pause auch noch viel Verunsicherung anzumerken war, lagen wir schnell sehr deutlich zurück. Duderstadt führte nach 16 Minuten bereits 9:3. Schön war, dass die Mädels sich nie aufgegeben haben. In der Abwehr wurde immer versucht sich gegenseitig zu unterstützen und auch vorne waren einige schöne Aktionen zu sehen, bei denen sich die Mädels oft leider nicht selbst mit einem Tor belohnen konnten. Mit einem Rückstand von 10:3 ging es in die Pause. Meli und Jule erzielten die ersten zwei Treffer der zweiten Halbzeit und so konnten wir auf 10:5 verkürzen. Doch mehr war an diesem Tag nicht möglich. Zwar stand die Abwehr weiterhin eigentlich im großen und ganzen recht gut und mit Ina hatten wir eine sehr gut aufgelegte Torfrau. Vorne jedoch wurde zu schnell der Abschluss aus wenig aussichtsreichen Positionen gesucht und unser Angriffsspiel war zu statisch. Trotz der Niederlage haben alle Mädels Spaß daran gehabt endlich wieder auf der Platte zu stehen und Handball zu spielen. Im Laufe der nächsten Spiele werden wir sicher auch noch den ein oder anderen Sieg einfahren können.
Tore NHC: I. Dörflinger (TW), J.Haupt (1), J. Sabagh (2), J. Kovacevic (1), M. Dröschler (1), S. Weiß, M. Arnemann (8), E. S. Busse (1)
Die beiden Teams der weiblichen C-Jugend des Northeimer HC dürfen sich über neue Trikots freuen. Möglich gemacht hat dieses Katharina Franzke mit Ihrem Unternehmen Wohnen in Northeim. Die Geschäftsführerin unterstützt den NHC mit ihrem Unternehmen seit vielen Jahren als verlässlicher Partner und hat dabei immer ein Auge für die Jugend des Vereins. Die Wohnen in Northeim GmbH ist am Bleichewall 3 in Northeim ansässig. Das größte Wohnungsbauunternehmen im Landkreis bietet in Northeim über 1.500 und im Landkreis weitere ca. 500 Mietwohnungen an. Mit der Kreis-Sparkasse Northeim und dem Landkreis Northeim als Eigentümer startet das Unternehmen mit einem großen Team durch und bietet alle Dienstleistungen rund um Ihr Zuhause an. Das erste Saisonspiel der C1 in der Landesliga wurde übrigens klar mit 40:9 gewonnen.
Der NHC bedankt sich ganz herzlich bei Katharina Franzke und ihrem Team für die tolle Unterstützung!
SG VfL Wittingen/Stöcken gegen NHC wC1 9:40 (3:22)
Nach fast 1 ½ Jahren ohne Ligaspiel fiel am Wochenende auch für die Mädels der C1 gegen die SG VfL Wittingen/Stöcken endlich wieder der Startschuss zur neuen Saison. „Habt Spaß und genießt es, endlich wieder Handball spielen zu dürfen“ so lautete das ausgegebene Ziel von uns Trainern. Aufgrund der langen Pause war allen Mädels die Vorfreude aber auch die Nervosität anzumerken. Schließlich wusste niemand wo wir uns leistungsmäßig einordnen konnten. Nach 6 Minuten führten wir jedoch bereits 0:5 und mit jedem erzielten Tor kam ein Stück Sicherheit zurück. Die Spielfreude war allen Mädels sichtbar anzumerken. Die Abwehr arbeitete konzentriert und kam doch mal ein Ball Richtung Tor hatten wir mit Annika Kulze einen sicheren Rückhalt. So lautete der komfortable Halbzeitstand 3:22 und bereits alle Mädels hatten sich in die Liste der Torschützen eintragen können. Auch die Tatsache, dass wir mit nur einer Auswechselspielerin den Weg in die Heide angetreten hatten konnte uns nicht stoppen. Immer wieder gelang es durch Ballgewinne und schnelles Umschaltspiel einfache Tore zu erzielen. Dazu viele toll herausgespielte Tore und Kreisanspiele, die uns am Ende auch ein großes Lob der gegnerischen Trainer bescherten. Das weckt die Lust auf mehr!
Tore NHC: L. Bodenstab (7), A. Wilke (4), L. Borchers (4), M. Berke (6), M. Gebhardt (4), L. Heiduck (6), A. Brandt (9), A. Kulze im Tor.
Nach einer dreiwöchigen Sommerpause starteten unsere C-Jugend-Teams weiblich und männlich zum Auftakt der Vorbereitung zu einem gemeinsamen Team-Wochenende in den Harz. Das Schullandheim Torfhaus bot hierfür ideale Voraussetzungen, um bei gemeinsamen Aktivitäten die Mitspieler auch außerhalb des Handballfeldes besser und näher kennenzulernen und bot den Trainern die Chance, ihre Mannschaften nicht nur vor handballspezifische Aufgaben zu stellen.
Nach einem gemeinsamen Grillabend am Freitag hieß es am Samstag früh die Komfortzone zu verlassen und 4 Uhr zum Sonnenaufgang auf den Brocken aufzubrechen. Ein 3:30 Uhr klingelnder Wecker ist bekanntlich bei Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren nicht wirklich Willkommen. Bei Dunkelheit, 8 Grad und sternenklarer Nacht starteten 21 NHC-Jugendliche und drei Trainer die ca. 17 km lange Wanderung auf den Brocken und zurück. Nach kurzer Eingewöhnung an Uhrzeit, Strecke und Lichtverhältnisse zeigten die beiden C-Jugend-Teams, das sie durchaus ein gleichmäßig hohes Tempo bergauf wandern können und so erreichten wir nach knapp 2 Stunden und 400 Höhenmetern den Gipfel auf 1.142 Metern Höhe. Auch wenn uns die Sonne erst so richtig auf dem Weg bergab begleitete, war es ein Highlight, da es für (fast) alle SpielerInnen der erste Brockenbesuch zu so früher Stunde war.
Bei den folgenden Teambuilding-Einheiten standen Geschick, Wissen, Körperbeherrschung und Handball-Taktik im Vordergrund. In gemischten 5-er Teams sollten die Mädels & Jungs unterschiedliche Aufgaben lösen. Hier zeigte sich, das es durchaus möglich ist, als Team gemeinsam Ideen und Lösungen zu entwickeln, auch wenn die Aufgabe zunächst alles andere als einfach klingt. Als Team so wenig Kontaktpunkte wie möglich auf dem Boden zu haben, aus Lebensmitteln und Alltagsgegenständen den höchsten Turm bauen, beim Wissensquiz glänzen, oder nach Auslösehandlungen mögliche Abschlussoptionen auf dem Handballfeld aufzeigen standen auf dem Programm.
Natürlich sollten aber auch handballspezifische Einheiten und Übungen nicht zu kurz kommen. Da auch das Wetter mitspielte, konnten wir nach einer kleinen Mittagspause mit einem Tabata-Workout starten und etwas für die Körperstabilität, Kraft, Ausdauer und Koordination tun. Im Anschluss folgte auf dem Rasenplatz des Schullandheims ein 2-stündiges Handballturnier mit drei gemischten Teams. Es war schön zu sehen, das die Kids, gerade nach der langen Corona-Pause, das Handballspielen nicht verlernt haben und weiterhin mit viel Spaß den Ball fliegen lassen. Nach der körperlichen Betätigung konnten sich die 21 JugendspielerInnen dann am frühen Abend bei einem Workshop zum Thema „Motivation & Ziele“ etwas ausruhen und lauschten den Worten des Harzer Extremsportlers Dominik Singer. Dominik Singer stellte im Oktober 2020 mit knapp 41000 Höhenmetern in einem Monat einen neuen Rekord auf. Dabei absolvierte er die ca. 13 km lange Strecke von Riefensbeek auf die Hanskühnenburg und wieder zurück dreimal am Tag und kam somit auf knapp 1200 km im Oktober. Bereits im Jahr 2017 finishte er bei der Erstaustragung des Marathon des Sables Peru die 250 km lange Strecke durch die Ica-Wüste. Die komplette Ausrüstung & Verpflegung mussten die Läufer bei über 40 Grad bei sich tragen, nur die tägliche Wasserration stellte der Veranstalter. Wie wichtig eine möglichst hohe intrinsische Motivation bei der Erreichung von selbstgesteckten Zielen sein kann, konnten die beiden NHC-Teams hier eindrucksvoll erfahren, auch wenn bei dem ein oder anderen die kurze Nacht, die frische Luft und die sportliche Betätigung so langsam in einer großen Portion Müdigkeit mündete.
Am folgenden Sonntag gab es vor dem Frühstück noch eine kurze Einheit, hier konnten die Jugendlichen wählen zwischen 30 Minuten Tabata oder 30 Minuten Regenerationslauf im Nieselregen. Wie zu erwarten, entschieden sich 16 Kids für eine Einheit Tabata im Trockenen, während sich 5 Hartgesottene für ein Lauf durch den Regen und auf dem Goetheweg entschieden.
Nach zwei abwechslungsreichen, intensiven und spaßigen Tagen freuen sich beide Mannschaften nun auf die nächsten Wochen der Vorbereitung, auf die Vertiefung handballspezifischer Kenntnisse und eine hoffentlich vollständige Saison 21/22 in der Landesliga.
Nun, nachdem die Corona-Regeln Mannschaftstraining in der Halle ermöglichen, hat die Vorbereitung auf die hoffentlich ab Mitte September startende Saison begonnen. Nach ersten Einheiten sowohl auf dem Sportplatz als auch in der Halle stand nun ein erstes Trainingslager an. Die weibliche B-Jugend spielt durch die seit letzter Saison laufenden Kooperation zwischen dem MTV Moringen und dem Northeimer HC erstmalig in dieser Konstellation zusammen. Entsprechend wichtig war es dem Trainerteam, dass man sich kennenlernt und als eine Einheit zusammenwächst. Daher startete das Trainingslager am Freitag bereits um 14:30 Uhr – aber nicht in der Halle. Denn es ging nach Wendefurth, wo das Team von Harzdrenalin bereits auf die Mädels wartete. In drei Gruppen ging es nun darum unterschiedlichste Rätsel zu lösen, die Köpfchen, Orientierung, Teamgeist, Einfallsreichtum, Sportlichkeit, aber auch Mut und ein wenig Risikobereitschaft erforderten. Nur wenn alle Gruppen alle ihre Rätsel lösten (z.B. Geheimnisse in dunklen Kammern finden), konnte die gesamte Mannschaft das gemeinsame Rätsel lösen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten schafften sie es fast in Rekordzeit ihre Aufgaben zu bewältigen und den geheimen Kryptex zu öffnen. Nach dieser tollen Teamleistung belohnten wir uns auf der Heimfahrt mit einem ausgiebigen Umweg zum Duderstädter „großen M“. Obwohl der Freitag um knapp 22 Uhr sehr spät endete, begann am Samstag der erste Trainingstag in aller Früh. Von 9 Uhr bis 17:30 Uhr standen vier 90-minütige Trainingseinheiten auf dem Plan. Begonnen wurde mit positionsspezifischen und kleingruppentaktischen Angriffsspiel, bevor sich dem kooperativen und kollektiven Abwehrspiel in aller Ausführlichkeit gewidmet wurde. Schnell bemerkten wir als Trainer die wahnsinnig schnelle Auffassungsgabe der Mädchen. So wurden Anweisungen und Korrekturen direkt aufgenommen und sofortig umgesetzt. Dies zeigt das enorme Potential, welches sich im Team entfalten kann. Nach der Mittagspause, die wir vorzugsweise damit verbrachten auf das Mittagessen zu warten, anstatt es zu uns zu nehmen, kam die A-Jugend zu einem gemeinsamen Trainingsspiel vorbei. Mit wahnsinnig schweren Magen stand nun die erste Anwendung des Gelernten im Mittelpunkt. Trotz der bis dato drei Stunden Training und der bereits sehr frühen Erprobung eines völlig neuen Abwehrsystems für die Mädels schlugen sie sich sehr gut und konnten viele Dinge bereits mit Erfolg umsetzen. Abschließend wurde in der vierten Trainingseinheit des Tages das Gelernte noch weiter vertieft und verbessert. Mit einigermaßen schweren Beinen beendeten wir den Tag und gingen glücklich nach Hause. Nachdem es nun am Vortag hauptsächlich um das Abwehrverhalten ging, stand am Sonntag das Angriffsspiel im Vordergrund. Auch wurde die Zeit genutzt, um noch einige leistungsdiagnostische Tests durchzuführen. Hier merkte man die gestrige Belastung. Die Beine waren müder, der Kopf langsamer, die technischen Fehler häufiger. Nichtsdestotrotz zogen die Mädels voll durch und wurden am Ende belohnt mit einem Special Guest: Amy aus der 1. Damen besuchte uns, um das Trainingslager mit einer tollen Athletik- und Yoga-Einheit zu beenden. Insgesamt wurde trotz der belastungsintensiven Einheiten viel gelacht. Die Mädels ackerten und warne mit vollem Eifer dabei. Auch wenn die Umstellungen, die die B-Jugend so mit sich bringt (z.B. der größere Ball), einige Herausforderungen bedeuten, so sind wir uns sicher, dass die Mädels diese mit ihrem Engagement schnell bestehen werden. Wir freuen uns nun auf die weitere Vorbereitung und die dann hoffentlich bald startende Saison.