Männl. C: Angekommen in der Jugendoberliga – eine erste Zwischenbilanz

Seit dieser Saison startet die männliche C1 in der Jugendoberliga. Drei Spieltage sind absolviert und ein erstes Zwischenfazit kann gewagt werden. Im ersten Heimspiel gegen Eintracht Hildesheim kamen wir schwer ins Spiel und man merkte den Jungs die Nervosität an: schließlich hatten wir in der Relegation noch gewonnen und einige Leistungsträger des Gastes waren verletzt. Letzten Endes gelang es uns trotz einer guten kämpferischen Einstellung nicht, gegen die körperlich robust einsteigenden Gäste Zählbares in der Schuhwallhölle zu behalten, wir verloren das Auftaktmatch 23:26. Auch das Trainerteam lernt noch dazu, hätten wir doch mehrfach das zu defensive Abwehrverhalten des Gastes monieren sollen.
Am zweiten Spieltag ging es zu Meisterschaftsanwärter VfL Horneburg, der sein Auftaktmatch mit satten 21 Toren Vorsprung gewonnen hatte. Gegen die mit 6 Auswahlspielern gesegneten Gastgeber hatten wir also nichts zu verlieren – und diese Underdog-Rolle steht uns offensichtlich gut, den die Jungs spielten frech auf und brachten die Hausherren besonders in der ersten Hälfte arg in Bedrängnis. Die Abwehr kämpfte aufopferungsvoll und Ole hielt viele Bälle. Wir blieben unserem Rotationsverfahren treu und verschafften allen Spielern nahezu gleiche Spielanteile, schließlich sind wir ein Ausbildungsteam. Zum Ende hin ließen die Kräfte gegen die körperlich überlegenen Horneburger etwas nach, aber die 25.17 Niederlage war zu verschmerzen, insbesondere, wenn man das „Abenteuer Auswärtsreise“ als Ganzes betrachtet: 6 Stunden gute Stimmung auf Hin- und Rückfahrt, klasse Verpflegung durch Mama Miraculi (DANKE PETRA!!!) auf der Hinfahrt und das goldenen M auf der Rückfahrt…
Am dritten Spieltag war es dann soweit: die ersten Punkte wurden eingefahren – allerdings erst nach einem echten Krampf in der ersten Halbzeit. Viele Unkonzentriertheiten – zurückzuführen auf eine gewisse Arroganz vor Spielbeginn, die schnell in Unsicherheit nach unglücklichen Aktionen in Abwehr und Angriff umschlug – machten uns in der ersten Halbzeit das Leben schwer. ABER: das komplette Team zeigte eine tolle Moral und Teamspirit, als es sich am eigenen Schlafittchen aus der Sch… zog und sich in der zweiten Halbzeit auf seine Tugenden besann. So stand am Ende ein 38:28 Sieg zu Buche.
Am Samstag geht es gegen den TSV Anderten. Da gilt es, den Gegner, seine Torschützen, den Tabellenplatz, die besagten Websites und so weiter vor dem Spiel auszublenden und sich nur auf die eigenen Stärken zu besinnen. Und dann sehen wir, wohin die Reise geht…