EIN KLEINER SCHRITT AUF UNSEREM WEG – EIN GEWALTIGER SPRUNG ZUM TITEL!!!

Nachdem sich die Hornets gegen unsere Nachbarn aus Rhumetal vergangene Woche mit 44:6 gefechtsmäßig sturmreif geschossen hatten, ging es am Sonntag um 09.45 nach Geismar zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel der beiden Überteams der Liga. Das Hinspiel hatten wir nach großem Kampf mit 23:19 für uns entschieden. Allen Spielern war vor Beginn die Nervosität deutlich anzumerken: gewinnen wir, sind wir quasi Meister, verlieren wir, dann schnappt sich Geismar den Titel. Ansehnliche Kulisse, mehr Northeimer als Geismaraner. Das Trainerteam hatte alle Hände voll zu tun, um die Nervenkostüme im Zaum zu halten.
Weil wir uns von Beginn an auf unsere Stärken besannen, hatten wir den besseren Start in diesem affengeilen Spiel, welches die bisher spannendsten 40 Minuten der Saison für uns alle bereit halten sollten….
Das wir nach 10 Minuten nur 6:2 führten, lag an Pfosten, Latte und Co. Nun stellte der Gastgeber seine Abwehr auf ein defensiveres System um, das für uns aufgrund der körperlichen Unterlegenheit sehr kräftezehrend war. Zudem fiel Robert nach einem Nasentreffer aus. Gott sei Dank zeigte sich, dass auf die Tigers mehr als nur ein „2tes“ Team sind. Jonas und Jannik halfen aus, fügten sich nahtlos ins Team ein und trugen ihren Teil bei. Geismar kam trotzdem heran, und schaffte 15 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff den 9:9-Ausgleich. Aber: Tor gegen uns = Ballgewinn für uns! Und so gelang Phil nach schnellem Pass von Ole zur Mitte mit dem Pausenpfiff die psychologisch wichtige 10:9 Führung.

FRUSTRATIONSTOLERANZ, DAS PIZZA-PRINZIP UND LUKE SKYWALKER

Die Halbzeitpause stand im Zeichen der Psychologie: Frustrationstoleranz gegenüber Fehlwürfen und einseitiger Auslegung der Schrittregel und die Tatsache, dass die Hornets eigentlich eine Pizza sind (12 Teile, alle heiß, alle gleich lecker und zusammen machen sie einen satt), sowie das Befolgen der Jedi-Regeln sollte der Schlüssel zum Erfolg werden. 90 Sekunden nach Wiederanpfiff hatten wir unseren Vorsprung durch drei schnelle Tore ausgebaut. Beim 16:11 sahen wir schon wie der sichere Sieger aus, allerdings spielte Geismar da nicht mit und kämpfte verbissen. Beim 17:17 hatten sie drei Minuten vor Schluss ausgeglichen und hätten in Führung gehen können… Aber Ole hielt den 7m! Im Gegenzug unsere Führung zum 18:17, 60 Sekunden noch zu spielen. Geismars Kreisläufer bricht durch und scheitert wieder am glänzend reagierenden Höllenhund im NHC-Gehäuse. Unser Angriff bringt mit dem 19:17 die Entscheidung. Geismars Anschlusstreffer 5 Sekunden vor Schluss ist nur Ergebniskosmetik und wir dürfen feiern…