Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Ehmen ohne Happy End (mA)

Am vergangenen Samstag machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Saisonspiel gegen Ehmen. Uns stand eine lange Autofahrt bevor, die durch eine Vollsperrung der Autobahn in die Länge gezogen worden ist. Trotz anfänglichen Befürchtungen schafften wir es dennoch pünktlich zum Anpfiff auf der Platte zu stehen. Durch vorhergehende Recherche konnten unsere Trainer den torgefährlichen Spielern des Gegners durch klare Ansagen in der Kabine und das Aufstellen einer 6:0-Abwehr in den ersten Minuten alle Möglichkeiten zum Ausspielen ihrer Stärken nehmen. Die Abwehr war standhaft, es wurde zugefasst und eine gute Absprache an den Tag gelegt. So war die Ehmener Mannschaft in den ersten Minuten des Spiels zu schwachen Würfen aus dem Rückraum gezwungen, die unser Torwart abfing oder gänzlich entfernt vom Tor einschlugen.

Aber anstatt sich für die gute Abwehrarbeit zu belohnen, fehlte es vorne im Angriff an Geschwindigkeit und Ideen, wie man am besten zu erfolgreichen Abschlussmöglichkeiten gelangen konnte. So wurde auch mal ein Ball verloren und Ehmen der Tempogegenstoß ermöglicht. Zu unserem Glück stellte sich Lasse Wigger in der ersten Halbzeit gegen viele der Torversuche erfolgreich und hielt uns damit im Spiel. Mit einer knappen Führung gingen wir in die Halbzeitpause. Wir ließen direkt die Möglichkeit aus, unsere Führung auszubauen und auch hinten bröckelte langsam die Abwehr. Ehmen spielte ab der ersten Minute der zweiten Halbzeit mit viel Tempo und auch die Spieler, welche wir in der ersten Halbzeit noch im Griff zu haben schienen, setzten sich jetzt durch. Durch mangelhafte Kommunikation und Aufmerksamkeit in der Abwehr wurde es den Gegnern leicht gemacht, teilweise freie Würfe auf das eigene Tor zu nehmen. Auch vorne schien es sich nicht wirklich zum Besseren zu wenden, da schlichtweg einfach der Fokus, Geduld und die Konzentration fehlte. Lücken und Mitspieler wurden übersehen, gute Chancen blieben ungenutzt. So endete das Kopf-an-Kopfrennen zwischen Ehmen und uns mit einem Rückstand von zwei Toren und einer langen Rückfahrt.