Punkteteilung am Schuhwall (2. Damen)

Am Sonntag hatten wir die SG Zweidorf/Bortfeld zu Gast in der Schuhwallhalle.
In einer hart umkämpften Partie verabschiedete man sich am Ende mit einem 20:20 Unentschieden.

Ohne unsere Torgewalt Nele (privat verhindert) war allen klar, dass dies ein schweres Spiel werden würde. Dies machte sich bereits in den ersten Minuten der Partie bemerkbar. Beide Mannschaften taten sich schwer. Dies zeigt auch der Spielstand von 2:2 nach zehn Minuten.

In der Abwehr hatten wir anfangs Probleme mit den Anspielen an den Kreis. Immer wieder fand der Ball den Weg zu Zweidorfs Theresa Grobe. In der Seitwärtsbewegung fehlte uns einige Male die Schnelligkeit, sodass wir sehr viele Siebenmeter kassierten. Bei einem Stand von 7:7 (18. Minute) konnten die Gäste bereits sechs verwandelte Strafwürfe ihr Eigen nennen. Aus dem freien Spiel heraus gelang den Gästen bis dato lediglich ein Tor.

Doch die Motivation, beflügelt von zuletzt drei Siegen in Folgen, stimmte ausnahmslos. Nach der Halbzeit kamen wir zunehmend besser ins Spiel. Getragen von einer wieder Mal gut aufgelegten Caro zwischen den Pfosten konnten wir uns zwischenzeitlich einen 2-Tore-Vorsprung erarbeiten und führten 16:14 (45. Minute). Akzente in dieser Phase setzte auch unsere liebe Chani, die frisch eingewechselt direkt ein Tor zur Führung beisteuerte.

Leider gelang es uns nicht die Führung bis zum Ende der Partie aufrecht zu erhalten.
In der 50. Minute gelang Zweidorf erneut der Ausgleich. Bei einem Stand von 18:18 war nun wieder alles offen. Wir agierten zunehmend hektischer, gewillt unbedingt einen Sieg einzufahren überdrehten wir. Statt den Angriff gekonnt auszuspielen, schlossen wir durch zu viele Einzelaktionen zu früh ab und rannten fortan einem 18:20 Rückstand hinterher (55. Minute).

Uwe und Yonne nahmen nochmals eine Auszeit, um wieder Ruhe ins Spiel einkehren zu lassen. Mit Erfolg! Nele konnten auf Rechtaußen schnell auf 19:20 verkürzen. In dem darauffolgenden Angriff von Zweidorf gelingt es uns das Anspiel an den Kreis zu unterbinden und einen Tempogegenstoß zu laufen. Leider schafften wir es nicht den Ball im Netz unterzubringen und scheitern abermals an einer ebenfalls gut aufgelegten Franziska Rother im Tor der Gäste. Doch die Köpfe gingen nicht nach unten. Es wurde weiter gekämpft. So gelang es Dana erneut einen Ball der Gäste abzufangen und einen Tempogegenstoß zu laufen, der sehr unsanft unterbunden wurde. Nun lag es an Katha ein kühles Köpfchen zu bewahren. Mit gewohnter Lässigkeit verwandelte Sie zum 20:20.