Derbysieg zum Abschluss (wA)

Derbysieg zum Abschluss (wA)

Zum letzten Saisonspiel der Oberliga Saison 2025/26 war die wA-Jugend zu Gast bei der HSG Rhumetal. Auch wenn die Meisterschaft bereits vorzeitig entschieden war, wollten wir gegen den direkten Tabellennachbarn im Derby nochmal alles geben und zwei weitere Punkte auf unser Konto einfahren. Am Ende stand ein verdienter 20:27 (12:14)-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel und wir beenden die Saison letztendlich als Oberligameister mit 35:1 Punkten.
Zu Beginn der Partie verlief das Spiel zunächst relativ torarm und umkämpft. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, jeder Angriff und jede Torchance musste hart erarbeitet werden. Bis zur 18. Spielminute war das Spiel ein ausgeglichener Schlagabtausch, bis wir uns bei einem Spielstand von 9:9 mit zwei sehenswerten Aktionen von Mia-Amelie Busse und Lea Heiduck erstmals leicht absetzen konnten. Dieser Vorsprung hielt allerdings nicht lange an, denn Rhumetal glich gerade mal zwei Minuten später schon zum 11:11 aus. Defensiv zeigten wir über die Partie hinweg eine stabile Leistung, hatten jedoch vor allem in der ersten Halbzeit noch Abstimmungsprobleme, denn auf den Außenpositionen wurde teilweise zu früh ausgeholfen, wodurch Rhumetal immer wieder über ihre Haupttorschützin zu einfachen Abschlüssen kam. Kurz vor der Halbzeit gelang es uns durch sehenswerte Treffer von Stella Mildner im 1-gegen-1, sowie durch Leyla Bodenstab im Gegenstoß erneut einen Vorsprung zu erarbeiten und zur Halbzeit mit 12:14 in Führung zu gehen.
Nach dem Seitenwechsel blieb Rhumetal zunächst dran, jedoch konnten wir unseren Vorsprung in dieser Phase entscheidend ausbauen und in der 35. Spielminute mit 13:18 in Führung gehen. Wir stellten in der zweiten Halbzeit eine verbesserte Defensive und unsere Außenspielerinnen Emma-Sophie Busse, Julia Siebeneicher und Sophie Binding hatten die gegnerischen Außenspieler voll im Griff und konnten teilweise einfache Ballgewinne erzeugen. Als die Anzeigetafel einen Spielstand von 17:20 anzeigte drohte das Spiel in der 42. Minute zu kippen, da uns im Angriff kurzzeitig die Ideen fehlten. Jedoch behielten wir, auch mit unserem heutigen kleinen Kader, die Nerven und glücklicherweise patzte Rhumetal in dieser Phase mit drei vergebenen 7-Metern, die von unserer Torhüterin Annika Kulze entschärft wurden. Nach fünf Minuten erlöste Merle Gebhardt den eigenen Torfluch mit einem schönen Wurf aus zweiter Reihe und erzielte für uns das 17:21. In den letzten Minuten ließen wir anschließend nichts mehr anbrennen und spielten die Begegnung souverän zu Ende. Mit dem Schlusspfiff stand ein 20:27-Erfolg auf der Anzeigetafel, womit wir eine überragende Saison siegreich beenden konnten. Besonders in diesem letzten Saisonspiel hat das Team noch einmal gezeigt, was es auszeichnet: Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und die Fähigkeit auch in schwächeren Phasen nicht aufzugeben.
Mit diesem deutlichen Sieg und einer insgesamt herausragenden Saisonleistung mit einem Punkteverhältnis von 35:1 mussten wir in dieser Saison nur einen einzigen Punkt abgeben. Das liegt vor allem daran, dass alle Spielerinnen in den Spielen Verantwortung übernahmen und Kampfgeist zeigten und so die gesamte Mannschaft vorrantrugen. Auch wenn wir vor zwei Wochen in Edemissen lange deutlich zurücklagen, zeigte unser Team Charakter und kämpfte sich zu Ende zurück ins Spiel. Diese Meisterleistung war in dieser Saison kein Einzelfall. Oft starteten wir unsicher ins Spiel und erlaubten uns rückblickend einige unnötige Schwächephasen. Wenn dann aber manchmal wirklich nichts funktionierte, fanden unsere Trainer Carsten Barnkothe und Sina Barnkothe-Seekamp immer die richtigen Worte und halfen uns auf diese Weise aus einigen schwierigen Spielphasen heraus.
Ein großes Dankeschön gilt zunächst erstmal Klara Schwede und Mathilda von Roden aus der wB-Jugend, welche uns über die gesamte Saison hinweg tatkräftig unterstützt haben. Zudem möchten wir ein großes Dankeschön an all unsere Fans richten, die uns heute und die gesamte Saison über zahlreich unterstützt haben!
Aber auch an alle Spielerinnen, denn jede trug mit vollem Einsatz zu diesem Sieg und der Meisterschaft der Oberliga 2025/26 bei! Dazu gehören natürlich auch Spielerinnen wie Hanna Deutsch, Emilie Hasenjäger, Mira Berke und Ina Dörflinger, die heute leider nicht gespielt haben, aber die Saison über genauso viel zur Meisterschaft beigetragen haben.
Für den NHC spielten: Annika Kulze (Tor), Stella Mildner (2), Sophie Binding, Lea Heiduck (9), Merle Gebhardt (8), Leyla Bodenstab (6), Emma-Sophie Busse, Julia Siebeneicher, Mia-Amelie Busse (2)
Zum Team gehören außerdem: Hanna Deutsch, Emilie Hasenjäger, Mira Berke und Ina Dörflinger

Klarer Entwicklungsschritt (wA)

Klarer Entwicklungsschritt (wA)

Ein klarer Entwicklungsschritt zwischen dem ausgeglichenen Auswärtsspiel am 12.04. und dem deutlichen Heimsieg vom 18.04. Die weibliche A-Jugend des NHC lernt aus ihren Schwächen der vorherigen Woche und siegt am Samstag in der heimischen Halle.

Das wechselreiche Auswärtsspiel der weiblichen A-Jugend gegen den HSG Nord Edemissen/Uetze endete schließlich ausgeglichen mit einem Endergebnis von 28:28 (13:10).
Das Spiel startete durchwachsen mit großem Siegeswillen auf beiden Seiten. So entwickelte sich zunächst ein größtenteils ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe. Dennoch konnte die gegnerische Mannschaft einige technische Fehler und Lücken in der Abwehr nutzen, sodass sie sich bis zur Auszeit nach etwa 20 Minuten einen Spielstand von 7:5 erkämpften. Diese Schwächephase, aus Northeimer Sicht, erstreckt sich bis auf einige starke Treffer durch Leyla und Mia-Amelie, bis zur 1. Halbzeit, wobei sich der HSG Nord Edemissen/Uetze immer weiter absetzte. Der Halbzeitstand 13:10 trübte zwar zunächst die Stimmung, dennoch war das Spiel wegen einem 3-Tore-Rückstand noch nicht verloren, weshalb die Northeimerinnen mit großem Einsatz und Kampfgeist wir den Rückstand Schritt für Schritt verkürzten. Vor allem durch mehrere Zeitstrafen des Gegners ergaben sich für uns gute Chancen, aber Gegner antwortete konsequent, sodass sich in den letzen Minuten ein offener Schlagabtausch entwickelte, was das Spiel besonders spannend machte. Auch wenn wir uns für unseren Einsatz nicht mit einem Sieg, dafür immerhin mit einem Unentschieden belohnen konnten.
Für den NHC spielten:
Annika Kulze (Tor), Ina Dörflinger (Tor), Stella Mildner, Hanna Deutsch (1), Emilie Hasenjäger (1), Lea Heiduck (4), Merle Gebhardt (11), Leyla Bodenstab (9), Emma-Sophie Busse, Julia Siebeneicher (1), Mia-Amelie Busse (1)

Das Heimspiel der weiblichen A-Jugend am Samstag den 18.04. endete mit einem souveränen und auch in der Höhe verdienten 44:24-Erfolg (20:10), bei dem vor allem eine starke Anfangsphase den Grundstein für den Sieg legte.

Die Schwächen aus dem letzten Spiel, konnten dieses Mal direkt abgelegt werden. Von Beginn an trat die Mannschaft konzentriert auf und setzte den Gegner früh unter Druck. Bereits in den ersten Minuten zeigte sich eine klare Überlegenheit, sodass man sich schnell eine 4:0-Führung erspielen konnte. Vor allem Leyla Bodenstab war in dieser Phase kaum zu stoppen und prägte das Angriffsspiel maßgeblich.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb das Team spielbestimmend. Durch eine stabile Abwehr und konsequent ausgespielte Angriffe konnte der Vorsprung über 7:1 und 12:3 kontinuierlich ausgebaut werden. Zwar gelang es den Gästen zwischenzeitlich, einzelne Treffer zu erzielen, jedoch ließ sich die Heimmannschaft davon nicht aus dem Konzept bringen. Bis zur Halbzeit erspielte man sich so eine deutliche Führung von 20:10. Nach der Halbzeitpause knüpfte Northeim an die gute Leistung an und hielt das Tempo weiterhin hoch. Besonders das Umschaltspiel funktionierte nun noch besser, sodass viele gute Tore erzielt werden konnten. Auch in der Schlussphase blieb die Mannschaft konzentriert und nutzte ihre Chancen effektiv. Durch eine geschlossene Teamleistung und viele unterschiedliche Torschützinnen wurde der Vorsprung weiter ausgebaut, sodass am Ende ein klarer 44:24-Sieg auf der Anzeigetafel stand. Insgesamt überzeugte das Team durch einen starken Start, konsequentes Tempospiel und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Somit belohnte sich das Team diesmal wieder verdient mit zwei Punkten. Mit dieser Motivation und Energie möchte die Mannschaft auch im letzten Saisonspiel am 26.04. gegen die HSG Rhumetal auftreten.
Für den NHC spielten:
Annika Kulze (Tor), Ina Dörflinger (Tor), Charlotte Helmold, Sophie Binding, Emilie Hasenjäger (1), Mathilda von Roden, Lea Heiduck (8), Merle Gebhardt (4), Leyla Bodenstab (19), Emma-Sophie Busse (1), Klara Schwede (3), Julia Siebeneicher (2), Mia-Amelie Busse (6)

Vorzeitig Meister! (wA)

Vorzeitig Meister! (wA)

Mit einem überzeugenden Heimsieg gegen die SG Zweidorf/Bortfeld sicherte sich die wA-Jugend vorzeitig die Meisterschaft in der Oberliga Süd – und das bereits drei Spieltage vor Saisonende.
Die Ausgangslage war klar: Ein Sieg gegen die SG Zweidorf/Bortfeld sollte reichen, um die noch laufende Saison vorzeitig zu krönen. Entsprechend konzentriert und motiviert startete das Team in die Partie und bereits nach 4. Minuten zeigte die Anzeigetafel ein 4:0. Doch die Gäste aus Zweidorf hielten dagegen, bewiesen Moral und fanden zunehmend besser in die Begegnung. Insbesondere das Zusammenspiel mit der gegnerischen Kreisläuferin bereitete unserer Abwehr in dieser Phase Probleme. Abstimmungsfehler und kleine Unachtsamkeiten wurden konsequent bestraft. So entwickelte sich Mitte der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel. Wir verloren etwas den Zugriff in der Defensive, während Zweidorf die sich bietenden Räume effektiv nutzte. In der 15. Minute verkürzten die Gäste auf 10:9 und gestalteten die Partie zu diesem Zeitpunkt völlig offen.
In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit stabilisierte sich unsere Abwehr jedoch deutlich. Die Abstimmung wurde klarer, die Zweikämpfe konsequenter geführt und auch die gegenseitige Unterstützung gegen die gegnerischen Rückraumspielerinnen funktionierte nun besser. Gleichzeitig konnten wir uns durch kluge Entscheidungen, schöne Kombinationen und effektive Abschlüsse erneut absetzen. Tor um Tor wuchs der Vorsprung, sodass zur Pause eine verdiente 17:12-Führung auf der Anzeigetafel stand.
Der Start in die zweite Halbzeit sollte dann die Vorentscheidung bringen. Wir kamen mit viel Energie aus der Kabine und setzten uns früh entscheidend ab. Mit hohem Tempo, viel Bewegung und klugen Aktionen fanden wir immer wieder Lösungen gegen die defensiv agierenden Gäste. Bereits in der 36. Minute konnten wir unsere Führung auf 23:14 ausbauen.
In der Folge ließen wir nichts mehr anbrennen. Wir spielten konzentriert weiter, brachten den Vorsprung souverän über die Zeit und ließen Zweidorf nicht mehr entscheidend herankommen. Am Ende stand ein deutlicher 40:27-Erfolg auf der Anzeigetafel.
Mit diesem Erfolg krönt sich die wA-Jugend zu einer überragenden Saisonleistung und darf sich schon jetzt Oberliga-Meister Süd nennen. Jetzt gilt es, in den letzten drei Spielen weiter fokussiert zu bleiben, mit dem klaren Ziel, die Null zu halten und die Saison ohne Punktverlust abzuschließen.
Für den NHC spielten:
Annika Kulze (Tor), Ina Dörflinger (Tor), Stella Mildner (2), Emilie Hasenjäger (1), Lea Heiduck (11), Merle Gebhardt (8), Sophie Binding, Leyla Bodenstab (14), Emma-Sophie Busse (1), Julia Siebeneicher, Mia-Amelie Busse (3)

4 Punkte in einer Woche (wA)

4 Punkte in einer Woche (wA)

Auswärtssieg gegen Schaumburg-Nord (12.03.2026)
Die weibliche A-Jugend hat am Donnerstagabend einen souveränen Auswärtssieg gefeiert. In der Partie bei der HSG Schaumburg-Nord setzte sich das Team deutlich mit 40:18 (21:9) durch. Schon von Beginn an übernahmen wir zunehmend die Kontrolle. Mit hohem Tempo im Angriff und einer stabilen Abwehr gelang es dem Team, sich bereits in der Anfangsphase Schritt für Schritt abzusetzen. Nach rund zehn Minuten lagen wir bereits deutlich mit 3:8 vorne und baute den Vorsprung bis zur Pause konsequent weiter aus. Mit einer komfortablen 21:9-Führung ging es schließlich in die Halbzeit. Auch nach dem Seitenwechsel blieben wir insgesamt spielbestimmend. Wir nutzten Ballgewinne immer wieder zu schnellen Gegenstößen und ließen den Abstand kontinuierlich anwachsen. Schaumburg-Nord kämpfte zwar weiter, konnte dem Tempo und der Durchschlagskraft am heutigen Tag jedoch nur selten etwas entgegensetzen. Im Angriff überzeugten wir vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung.
Fast alle Feldspielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen und trugen insgesamt zum klaren Ergebnis bei. Am Ende stand so ein verdienter 40:18-Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel.
Für den NHC spielten:
Ina Dörflinger (Tor), Annika Kulze (Tor), Stella Mildner (5), Hanna Deutsch (2), Emilie Hasenjäger (4), Mathilda von Roden (1), Lea Heiduck (4), Klara Schwede (1), Merle Gebhardt (2), Leyla Bodenstab (13), Emma-Sophie Busse (2), Julia Siebeneicher, Mia-Amelie Busse (6)

Auswärtssieg gegen Germania List (14.03.2026)
Die weibliche A-Jugend des Northeimer Handballclubs konnte ihr Auswärtsspiel mit einer starken Offensivleistung deutlich für sich entscheiden. Bei einem Entstand von 43:29 (14:26), zeigte die Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit ihre ganze Durchschlagskraft.
Der NHC erwischte einen optimalen Start in die Partie. Leyla Bodenstab und Emilie Hasenjäger sorgten früh für die ersten Treffer, sodass Northeim schnell in Führung ging. Zwar konnten die Gastgeberinnen zunächst noch Schritt halten, doch bereits in den Anfangsminuten zeichnete sich ab, dass die Gäste im Angriff deutlich konsequenter agierten. Vor allem Leyla Bodenstab war durch ihr ausgezeichnetes Tempospiel kaum zu stoppen und erzielte bereits in der Anfangsphase mehrere Tore. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit setzte sich der NHC zunehmend ab. Durch Treffer von Lea Heiduck, Julia Siebeneicher und Klara Schwede wuchs der Vorsprung kontinuierlich. Das Angriffsspiel der Northeimerinnen lief flüssig, während in der Defensive jedoch nicht immer konsequent zugepackt wurde. Dennoch konnte sich die Mannschaft bis zur Pause einen Spielstand von 14:26 Toren erzielen. Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Northeim blieb spielbestimmend, ließ jedoch phasenweise in der Abwehr die nötige Konsequenz vermissen, sodass auch die Gastgeberinnen zu ihren Treffern kamen. Auch im Angriff fehlte dann die bisher gewohnte Durchsetzungskraft und Überwindung. Demnach zeigte die Heimmannschaft zwischenzeitlich mehr Gegenwehr und nutzte einige Unaufmerksamkeiten des NHC, um den Rückstand etwas einzudämmen. Auch mehrere vergebene 7-Meter auf Seiten der Northeimerinnen verhinderten ein noch deutlicheres Ergebnis. Dennoch geriet der Sieg zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Positiv hervorzuheben ist die geschlossene Mannschaftsleistung im Angriff, in dem viele Spielerinnen Torgefahr ausstrahlten. Gleichzeitig zeigte das vorherige, sowie dieses Spiel aber auch, dass in der Defensive noch Verbesserungspotenzial besteht, insbesondere im Zusammenspiel und in der Absprache. Auch in der Schlussphase blieb das Spiel torreich und insgesamt konnte jede Mitspielerin mit mindestens zwei Treffern punkten. Somit kam es zu einem verdienten 43:29-Auswärtssieg.
Für den NHC spielten:
Ina Dörflinger (Tor), Annika Kulze (Tor), Klara Schwede (3), Emilie Hasenjäger (5), Mathilda von Rhoden (3), Lea Heiduck (10), Merle Gebhardt (5), Leyla Bodenstab (13), Emma-Sophie Busse (2), Julia Siebeneicher (2)

NHC A-Jugend setzt sich mit 27:23 im Heimspiel durch (wA)

NHC A-Jugend setzt sich mit 27:23 im Heimspiel durch (wA)

Die weibliche A-Jugend konnte ihr Heimspiel am Sonntagnachmittag trotz eines durchwachsenen Auftritts mit 27:23 (13:07) für sich entscheiden.

Bereits in der Anfangsphase konnten Mia-Amelie Busse, Lea Heiduck per 7-Meter und Leyla Bodenstab treffen und so schnell eine 3:0-Führung herausspielen. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb der NHC zunächst vorne und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 8:4 aus. Trotzdem zeigte sich schon früh, dass an diesem Tag weder Angriff noch Abwehr wirklich ins gewohnte Spiel fanden. Im Positionsangriff fehlte häufig die Abstimmung, sodass ein sicheres Zusammenspiel selten zustande kam und viele Würfe neben dem Tor landeten. Auch in der Defensive entstanden immer wieder Lücken, durch die die Gäste zu einfachen Abschlüssen kamen. Annika Kulze zeigte im Tor dennoch eine starke Leistung und konnte mehrere Chancen der Gäste sowie einige 7-Meter parieren. Zusätzlich entwickelte sich eine sehr strafenreiche Partie mit insgesamt neun Zeitstrafen und 16 7-Metern auf beiden Seiten, wodurch der Spielfluss immer wieder unterbrochen wurde.

Auch das eingespielte Tempogegenstoßspiel zwischen Torhüterin Annika Kulze und Kreisläuferin Leyla Bodenstab, das normalerweise viele schnelle Tore einleitet, kam an diesem Tag kaum zur Geltung.

Trotz der eigenen Schwierigkeiten profitierte Northeim davon, dass die gegnerische Mannschaft nur schwach besetzt angereist war. So konnte der Vorsprung über weite Strecken gehalten werden. Besonders Stella Mildner und Leyla Bodenstab sorgten immer wieder für wichtige Treffer und verhinderten, dass die Gäste noch einmal näher herankamen.

Ein besonderes Highlight des Spiels war das Comeback von Merle Gebhardt. Nach ihrer Fingerverletzung stand sie erstmals wieder auf der Platte, zeigte dabei vollen Einsatz und viel Ausdauer und konnte sich am Ende auch mit einem eigenen Treffer in die Torschützenliste eintragen.

In der Schlussphase verkürzten die Gäste noch einmal etwas, doch am Ende stand ein 27:23-Heimsieg für den NHC. Trotz des Erfolgs weiß die Mannschaft, dass sowohl im Angriff als auch in der Abwehr noch einiges verbessert werden kann.

Für den NHC spielten:
Annika Kulze (Tor), Ina Dörflinger (Tor), Stella Mildner (9), Klara Schwede, Hanna Deutsch, Sophie Binding, Emilie Hasenjäger, Mathilda von Roden, Lea Heiduck (1), Merle Gebhardt (1), Leyla Bodenstab (10), Emma-Sophie Busse, Julia Siebeneicher, Mia-Amelie Busse (6)

Derbysieger! (wA)

Derbysieger! (wA)

Im Derby gegen die HSG Rhumetal zeigte die wA-Jugend vor heimischer Kulisse eine überzeugende Leistung und sicherte sich mit einem klaren 31:20 (14:10)-Erfolg zwei wichtige Punkte. Ausschlaggebend für diesen Sieg war vor allem die geschlossene und sehr disziplinierte Abwehrarbeit, auf der das gesamte Spiel aufbaute.
Wir starteten etwas verhalten in die Partie. In den Anfangsminuten war das Spiel ausgeglichen, beide Teams tasteten sich heran. Rhumetal lief konsequent zurück und unterband zunächst unser gewohntes Tempospiel. So blieb es bis zum 5:4 in der 12. Minute ein Spiel auf Augenhöhe. Auch wenn wir vorne noch nicht jede Chance konsequent nutzten, war früh zu erkennen, dass wir in der Defensive sehr gut eingestellt waren. Wir arbeiteten im Verbund, halfen uns gegenseitig aus und verteidigten mit hoher Konzentration.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bekamen wir zunehmend mehr Zugriff. Über 8:4 und 10:7 erspielten wir uns eine kleine Führung. Dennoch gelang es uns noch nicht, uns deutlich abzusetzen, da wir im Abschluss phasenweise zu ungeduldig waren, sodass Rhumetal in der 23. Minute wieder auf 10:9 verkürzen konnte. Positiv war jedoch, dass wir auch in diesen Momenten ruhig blieben und defensiv weiter stabil standen. Kurz vor der Halbzeit erhöhten wir nochmals das Tempo und nutzten Ballgewinne für einfache Tore. So erspielten wir uns bis zur Halbzeitpause eine verdiente 14:10-Führung.
Nach dem Seitenwechsel traten wir noch entschlossener auf. Unser Tempospiel kam nun deutlich besser zur Geltung. Ballgewinne in der Abwehr und nach fehlgeschlagenen Torwürfen unserer Gegnerinnen nutzten wir konsequent für schnelle Gegenstöße und einfache Tore. Während Rhumetal nicht mehr so konsequent ins Rückzugsverhalten kam wie noch in der ersten Halbzeit, erhöhten wir das Tempo und bauten unsere Führung Schritt für Schritt aus. Über 18:12 und 24:15 setzten wir uns immer weiter ab und zwangen die Gäste zu entscheidenden Fehlern.
Im Positionsangriff fanden wir gute Lösungen gegen die defensive Abwehr der Gegnerinnen. Immer wieder konnten wir im 1 gegen 1 zentral durch den Mittelblock brechen oder aus der zweiten Reihe erfolgreich abschließen und kamen auf diese Weise zu einfachen Torerfolgen. Insgesamt waren wir im zweiten Durchgang deutlich konsequenter im Abschluss und nutzten unsere Möglichkeiten besser.
Ein besonderes Lob verdient unsere Abwehr insgesamt – sie war der Grundstein für diesen Sieg. Herauszuheben ist vor allem Stella, die auf der halbrechten Abwehrposition eine starke und zugleich faire Leistung zeigte. Im direkten Duell gegen die Rückraumlinke der Gäste verteidigte sie aufmerksam, körperlich präsent und mit gutem Timing. Dass Rhumetal am Ende nur 20 Tore erzielte – über die Saison hinweg erzielt Rhumetal im Schnitt rund 35 Treffer pro Spiel – unterstreicht unsere defensive Qualität an diesem Tag. Zudem konnten wir die aktuelle Top-Torschützin der Liga durch eine starke Torhüterleistung und die angesprochene Abwehrleistung bei lediglich zwei Feldtoren halten und viele ihrer Würfe entschärfen.
Mit zunehmender Spieldauer spielten wir uns in einen kleinen Lauf und ließen keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie. Über 27:17 in der 53. Minute bauten wir den Vorsprung weiter aus und brachten das Spiel souverän zu Ende. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 31:20-Erfolg.
Nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn entschieden wir das Spiel mit einer starken zweiten Halbzeit, viel Tempo, konsequenter Chancenverwertung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der Abwehr klar für uns.
An diese gelungene Leistung wollen wir im nächsten Spiel anknüpfen. Anpfiff am Sonntag, den 08.03., ist um 14:30 Uhr in heimischer Halle gegen den MTV Vorsfelde.
Für den NHC spielten:
Annika Kulze (Tor), Stella Mildner (2), Hanna Deutsch (3), Sophie Binding, Emilie Hasenjäger, Mathilda von Roden, Lea Heiduck (7), Klara Schwede (1), Leyla Bodenstab (13), Emma-Sophie Busse (1), Julia Siebeneicher, Mia-Amelie Busse (4)

Northeimer HC
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.